key/storm Open Air am 20.05.2017 18 Uhr in Stendal

Brexit, Trump, Erdogan, Le Pen, Bernd Höcke – egal!

Wir waren open air im Garten, es war bestes Wetter, wir fanden´s gut. Das Publikum auch – jedenfalls sagte keiner  was anderes.

hope for the better

war das Motto. Irgendwann kommt das Lied auch mal hier vor. Bis dahin wird es bei den nächsten Live-Auftritten zu hören sein.

Wir starten jetzt neu.

Wir starten jetzt nochmal neu. Die website ist kaputt und ich bin´s auch leid, den alten Krempel immer wieder zu sehen. Also alles weg und noch mal von vorn.

 

Trotzdem: erzähl doch mal, wie es anfing.

Also es ging vor Jahren los mit Nikolaus und mir – piano + drums. Das machen wir immer noch ganz gerne. Damals ein Yamaha CP70 – der fetteste Rockpiano-Klang mit unendlichem Sustain. Das habe ich immer noch.

 

Spielst Du´s noch?

Schon lange nicht mehr. Es verträgt sich schlecht mit dem Bass von Marcel, denn alle immer Biff nennen. Da bin ich auf einen schlankeren Klavierklang gegangen und habe die Hammond-Orgel – auch ein altes Faible von mir – dazugenommen.

 

Und es gibt Gesang.

Richtig. Der ist eigentlich das komplexeste Element der Band. Meine liebste Ehefrau und ich im Duett. Man hört – ich höre – schon immer nach ein paar Tönen, wie einig wir uns sind – oder eben nicht. Das ist manchmal auch ein Problem: ich habe eine Vorstellung, wie es klingen muß. Aber ich schreibe ja auch die Stücke. Dann gibt es schon mal atmosphärische Störungen. Angeblich ist das meine Schuld. Was einfach klingt ist manchmal schwierig zu singen. Da steckt dann auch Arbeit für alle Musiker drin.

 

Was ist das Ziel?

Ein Formationsflug? Ein perfekter Spielzug beim Eishockey? Vier Jongleure mit sechzehn Tellern in der Luft? Alle Töne total miteinander zu verbinden. Wie eine Unzahl von Fäden, die den Stoff ausmachen. Betrachtet man sie alle zusammen: ein buntes Kleid. Zieh sie auseinander und was hast Du? Fusseln. Der Reiz besteht darin, sie ständig neu zu verweben. Und ein Muster erkennen zu lassen.