The bassman Goes…

Ja, nun ist es soweit… Wir müssen leider mitteilen, daß unser Bassman

Marcel „Biff“ Scheidler

von uns gegangen ist und sich (auch musikalisch) neuen Ufern zuwendet. Es war gut wie es war und nun ist es vorbei. Wie es in Traueranzeigen oft heißt (und nur manchmal gelogen ist): Unvergessen!

Am 15.09.2018 sollte eigentlich sein Abschiedskonzert sein. Das muß er sich nun von Barcelona aus anhören.

Hasta la Vista, Baby!

Am 19.05.2018

um 18:00 Uhr lassen wir den Frühling aufleben!

Wir spielen ein kleines Privatkonzert im Garten – bei Vorfrühlingswetter oder Sommerregen im Haus. Wer kommen möchte, schickt eine mail oder ruft an. Wir freuen uns. Wir spielen (erstmals) unser Martin-Schulz-Lied (ich erinnere mich an den legendären Buchhändler aus Würselen, als wäre er von gestern gewesen):

We were looking

Schau´n mer mal….

The Bassman Speaks!

I: Dann wollen wir mal. [Eine Wählscheibe wählt – Wir sind offenbar in einem sehr alten Film]
S: Hallo.
I: Ja, Hallo. Warum rufen Sie mich an?
S: Sie haben mich angerufen!
I: Nein! Sie haben mich doch gerade angerufen. Ich bin doch gerade rangegangen, oder nicht?
S: Nein, Sie haben mich angerufen.
I: Ja, gut. Sie haben recht, ich habe angerufen. Ich geb’s zu. Jawohl. Nun, wie verbleiben wir denn jetzt?
S: ….
I: Ah jetzt fällt es mir glatt wieder ein, warum ich angerufen habe. Ich habe ein paar Fragen an Sie. Sie spielen Bass, oder?
S: Ja.
I: Seit wann?
S: Seit meinem 15. Lebensjahr.
I: Wow. Immer nur Bass?
S: Nein. Ich spiele auch Gitarre und Klavier.
I: Und warum spielen Sie Bass?
S: Gitarre und Schlagzeug waren schon besetzt.
I: Was tragen Sie mit ihrem Spiel zur Musik von key/storm bei?
S: Ich versuche, die musikalischen Ideen von Hartmut nach seinen Vorstellungen umzusetzen. [Oh Mann, das gibt noch Diskussionen! Wo – bitte – bleiben denn DEINE Vorstellungen?]
I: Was ist für Sie Musik?
S: Das hängt ganz von der Situation ab: beim Konzert ist sie Herausforderung, im Proberaum Spaß und Anstrengung zugleich, in den eigenen vier Wänden Entspannung. Eigene Stücke sind Ausdruck meiner eigenen Gefühlswelt und eine Art geistiger Erfüllung. Musik ist ein Stück Leben.
I: Haben Sie ein Lieblingsstück?
S: Nein.
I: Warum nicht?
S: Ich weiß nicht wie ich mich auf ein einziges Stück festlegen soll. Vermutlich wäre es irgendein romantisches Klavierstück. Auch wenn es sich nicht trennen lässt – der reine Hörgenuss ist mir wichtiger als die kompositorische Leistung. Stücke der eigenen Band kommen grundsätzlich nicht in Frage, weil man sie so viel üben muss.
I: Der Drummer sagt, Sie machen noch woanders Musik?
S: Ja, in einer instrumentalen Rockband namens Yavin 5. Nikolaus, ich und zwei Gitarristen aus Leipzig. Jemand sagte mal über uns, wir klingen wie eine B-Seite von King Crimson.
I: Ihr Zugang zu Musik?
S: Instinktiv.
I: Was machen Sie außer Musik?
S: Ernährungswissenschaften studieren und Halbmarathons laufen.
I: Wie hängt das zusammen?
S: Was mir beim Studium an klarem Ziel fehlt, ist beim Laufen von Anfang an da.
I: Welches ist das beste Obst der Welt?
S: Avocado.
I: Macht es Ihnen etwas aus, daß key/storms Bandmitglieder sehr unterschiedliche musikalische Hintergründe haben?
S: Nein, das kommt mir entgegen. So lerne ich Neues kennen, was wiederum Lust auf Neues macht. Ein Beispiel dafür ist der instrumentale Choral am Ende von Dante: Inferno.
I: Haben Sie einen Musikerwitz?
S: Wieviele Gitarristen braucht man, um eine Glühbirne einzuschrauben? – Zehn! Einen, der sie einschraubt und neun andere, die sagen: „Das hätte ich auch gekonnt!“

key/storm Open Air am 20.05.2017 18 Uhr in Stendal

Brexit, Trump, Erdogan, Le Pen, Bernd Höcke – egal!

Wir waren open air im Garten, es war bestes Wetter, wir fanden´s gut. Das Publikum auch – jedenfalls sagte keiner  was anderes.

hope for the better

war das Motto. Irgendwann kommt das Lied auch mal hier vor. Bis dahin wird es bei den nächsten Live-Auftritten zu hören sein.